Wo das Rauchen zum Genuß wird
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Smokers Passion
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Der Fuchs von Mosh

 

 

 

Bei der Wide Churchill von Mosh, oder auch Mosh Le Fox genannt, handelt es sich um eine breite Churchill Zigarre, die einen großzügiges Ringmaß von ca. 57 mm besitzt. Sie kommt aus der dominikanischen Republik und bietet sie eine aromatische Einlage.

 

Beim Entzünden behält der Tabak die gewünschte Dichte und entwickelt im zweiten Drittel noch mehr Aromen als am Anfang.

 

Ich konnte sie ca. 40 Minuten genießen. 

 

Während des Rauchens bieten sich mir einige Kakaoaromen, die mal stärker und mal leichter in wahrzunehmen sind. Mir fällt dabei auf, dass die Zigarre mit wenig ChiChi auskommt. Kein Bling Bling, der pure Tabak. Keine großartige Verpackung. Mosh versucht hier mit dem Produkt zu punkten, was sie meiner Meinung nach auch durchaus schaffen

 

Als Zielgruppe empfehle ich erfahrene Raucher, die eine gute Zigarre mit intensiven und harmonischen Geschmäckern zu schätzen wissen. 

Drei Sterne Urlaub


Es gibt heutzutage so viele verschiedene Bewertungsmethoden, da dachte ich mir, ich greif mal auf eine richtig alt-bewehrtes System für diese Zigarre zurück.

Ich hatte mir die Belmore Maduro raus genommen, die aus der Dominikanischen Republik stammt. Für die einen ein richtiges Urlaubsparadies, für die anderen eines der besten Anbaugebiete von Tabak, die es weltweit gibt.

Bei der Belmore hatte ich am Anfang keine großen Erwartungen, da viele Zigarren welches aus der DomRep kommen leider immer noch von vielen anderen Ländern auf die Plätze verwiesen werden. Mir ist aber auch bewusst, dass es einige Zigarren von dort gibt, die einfach eine Wucht sind, und nach einer altmodischen Sternenbewertung eine volle 7 erlangen. Wie eben die ganz speziellen Hotels, in denen eben alles passt.

Die Belmore ist aber leider nur eine 3 Sterne Hotel, auch wenn Sie was Aromen betrifft gut und natürlich rüber kommt. Einen kräftiges Schokoladen Aroma drängte andere Geschmacksrichtungen in den Hintergrund.

Aromen wie Pfeffer, Kaffee, Leder und ebenso ein Aroma was ich so nicht zu ordnen konnte, sind zwar noch da, aber leider zu weit ab vom Schuss. Es fehlt einfach die Harmonie, die alle miteinander vereint.

Ich will nicht sagen das die Zigarre schlecht ist! Im Gegenteil, Sie ist gut verarbeitet, ein gleichmäßiges Rauch- und Aschebild zeichnet sich vom Anfang, bis zum Ende deutlich ab.

Die verwendeten Tabak Sorten sind gut, aber trotzdem ist es alles zusammen halt nur eine 3 Sterne Bewertung, wie bei einem Pauschal Urlaub, den man trotzdem genießen kann.

 

 

 

 

Ein exot auf dem deutschen Markt 

 

Über einen guten Kumpel der in der Schweiz wohnt bin ich an eine Packung Stumpen von Wuhrmann gekommen. Ich muss ja gestehen und bin mir auch immer noch nicht sicher, aber wenn man auf einem Stumpen das Wort Habana liest, denkt man doch sofort an Kuba und den dort angebauten Tabak.

Doch ich wurde sehr positiv überrascht, schon beim ersten anzünden konnte man merken, das der verarbeitete Tabak sehr hochwertig und gut geblendet ist. Der Duft des Rauches war sehr angenehm und lag lange in der Luft. Dies bemerkte selbst meine bessere Hälfte und wie ja fast jeder mittlerweile weiß, raucht sie nicht. 

Doch sie hat recht, wenn man es nicht wüsste,könnte man es fast als Duftkerze halten. Dazu wäre der Stumpen jedoch viel zu  schade. Ich habe selten ein derart angenehmes Aroma wahrgenommen. Er war weich, nussig und holzig.

Irgendwann fiel mir dann aber auch wieder ein, das ich diese Zigarre auch weiter genießen sollte. Gesagt getan, ich lehnte mich zurück und genoss sie wenig standesgemäß mit einem Glas Cola. 

Ich kenne ja auch die die Upmann, Cohiba und andere Zigarren die aus diesem wundervollen Land stammen. Diee Wuhrmann Habana kommt diesen Zigarren sehr nahe. Gut das löscht nicht den Zweifel ob es sich wirklich um Tabak aus Kuba handelt, aber ab irgendwann denkt man darüber nicht mehr nach und kann sie einfach genießen. Viele werden sowieso sagen, egal wo der Tabak angebaut wird, Hauptsache ist doch, dass Aroma stimmt.

Selbst der Geschmack ist sehr ausgewogen, etwas süß, nussig, sandig auf der Zunge, aber angenehm sandig. Einfach ausgewogen und ab da war es uns dann egal ob der Tabak aus Kuba kommt oder nicht, Sie war einfach lecker.

Lecker zum Kaffee. Lecker zu einem Rotwein. Lecker nach dem Essen zu einem milden Whisky zu dem wir dann auch noch wechselten.

Nur schade, das man Sie in Deutschland so nicht bekommt, den ich denke schon das sie hier zu Lande schnell Fuß fassen könnte.

Dona Flor

 

 

Dona Flor, die einzige Dame, die meine Frau neben sich duldet. Wieder einmal sitze ich am Lagerfeuer und habe mir zu einem guten Whiskey eine Zigarre geholt. Es ist Juni 2019 und während in Dortmund sicherlich schon wieder die Messe der Intertabac im September vorbereitet wird. Rauche ich im Sonnenuntergang in Ruhe eine Dona Flor Piramides Zigarre, die seit der letzten Intertabac bei mir im Humidor verweilt hatte. Sie hat wahrlich eine lange Reise hinter sich. Direkt aus Brasilien zu mir in meine Hände.

 

Bahia Ist eine der schönsten Teile Brasiliens. In der Region Reconcavo Baiano totalmente a mano wird unter anderem die Zigarre Dona Flor Mata Fina per Hand hergestellt. Für diese Zigarre werden die Tabakblätter sehr sorgfältig ausgewählt. Die Dona Flor besteht teilweise aus Marta Fina und teilweise aus Mata Norte Tabakblättern.

 

 

Die Dona Flor Piramides besteht ausschließlich aus dem hochwertigen Tabakplatt Mata Fina. Es besticht durch ein grandioses Spiel der Aromen von Erde und Kakao. Den Namen hat sie erhalten, da sie am Ende spitz zuläuft und so sämtliche Aromen optimal entfalten kann.

 

Die Dona Flor Zigarren wurden schon mehrfach ausgezeichnet. Immer wieder findet man positive Worte in einschlägigen Zigarrenjournalen. In der Serie gibt es ganz unterschiedliche Produkte. Nicht nur die Petite Corona, sondern auch als Robusto, oder Churchill.

 

Doch die Anzahl an Formen ist bei weitem nicht alles, was diese Zigarre ausmacht. Hinzu gesellt sich ein edler Tabak und eine Optik, welche sehr aussagekräftig ist. Das Temperament und die Exotik dieser Zigarre ist selbst für mich als erfahrenen Raucher überwältigend.

 

Das Preis – Leistungsverhältnis der Dona Flor Piramides ist sehr gut. Der teure Tabak und die enthaltende Arbeit lässt die Zigarre nicht nur sehr gut, sondern auch sehr preiswert erscheinen.

 

Ich finde über den Geschmack, den die Zigarre über eine Stunde hinweg preisgibt, muss ich nicht lange schreiben. Sie besitzt Tiefe und Charme. Die Würze ist weder zu stark, noch zu schwach. Ich schmecke mehr als nur Brasilien mit Kaffee und Kakao Aroma. Ich schmecke Erde, Wald, Heu und frische Hölzer und sehr viel Nuss.

 

Ich bin dieser rassigen Schönheit so sehr verfallen, dass ich während der Intertabac 2019 unseren Freunden aus Bahia eine hoffentlich sehr große und schöne Freude bereiten werde.

Hier werde ich nach der Messe das Rätsel auflösen.

 

Eine Weltreise beginnt

 

 

 

Wie ich weiß ja das meine Texte nicht so das typische Repertoire bieten. So wie viele andere Zigarren beschreiben, mag ich es eben nicht. Aber wenn alle Berichte gleich wären, wäre das ja auch ziemlich langweilig.

 

Deswegen suche ich mir einfach einen schönen Ort, nehme mir eine nette Zigarre und genieße beides auf einmal. Umgebung, Menschen und die Zigarre.

 

So wie heute, wo ich mir einen schönen ruhigen See gesucht und die Total Flame von Drew Estate mitgenommen habe. Eine kräftige Zigarre in freier Natur, gibt es etwas Schöneres? Wobei es sich bei der Total Flame ja eigentlich um eine Weltreise handelt. Wenn man sieht wo die einzelnen Tabaksorten herkommen, hat man einmal ganz Südamerika bereist. Ein paar Daten damit es etwas verständlicher wird:

 

 

 

  • Deckblatt aus Ecuador

  • Unterblatt aus der Dominikanischen Republik

  • Einlage dann aus Brasilien

  •  

Dominikanische Republik, Peru und Nicaragua. Eine Rundreise durch ganz Südamerika.

 

Gut eine Reise durch diese Länder dauert länger als man diese Zigarre raucht, aber schon nach den ersten paar Zügen befindet man sich geschmacklich in anderen Ländern, Klimazonen und Kontinenten.

 

Drew Estate hat sich für diese Zigarre einfach die besten Tabaksorten aus den Ländern besorgt. Diese dann von ihrem Blender in einer perfekten Symbiose vereinen lassen. Der Blender hat bei den Aromen ganze Arbeit geleistet, denn wo außer in der modernen Küche findet man fruchtig pfeffrige Noten gleichzeitig. Die Zigarre gibt aber noch eine Menge weitere Aromen preis. Mal ist schmeckt sie nussig und nach Schokolade. Die richtige Süße bemerkt man erst, wenn man den Geschmack etwas im Mundraum wirken lässt. Also nicht nur einen Weltreise, sondern zusätzlich ein kulinarisches Erlebnis.

 

Ich war etwas irritiert als ich dann mal aus Neugier die einschlägigen Onlinehändler nach dieser Zigarre abgesucht habe. Ich konnte sie nur sehr selten in den Shops finden. Schade eigentlich!

Anderes ist das bei unseren Nachbarn, wo sie sich einer hohen Beliebtheit erfreut. Gott sei dank, ist es ja heute zu Tage kein Problem mehr sie von dort zu bekommen, ein Hoch auf Europa!

Aber ich schweife ab, ich schreibe ja hier wegen einer aussagekräftigen Zigarre die ich an einem schönem Ort in freier Natur genieße und auch gerne weiter empfehlen möchte. Den wie anderes kann man eine Weltreise sonst beginnen? Frische Luft, die warme Sonne im Gesicht, einen Kaffee a und die Total Flame.

Allerdings möchte ich noch eines ganz persönlich anmerken! am 26  Mai sind Europawahlen, geht wählen damit wir weiter solche guten Zigarren von unsern Nachbarn bekommen können.

 

 

 

 

Smoker

 

 

 

Es ist die Jahreszeit, wo man den Garten auf Vordermann bringt, die Balkonkästen neu bepflanzt und die Männer Ihr Liebstes polieren. Nein nicht das Auto meine Herren, sondern den Grill oder noch besser, den Smoker. Ich schließe mich da nicht aus und als ich den Smoker gereinigt hatte, ihn für die ersten Rippchen des Jahres vorheizte, stecke ich mir eine Zigarre an. Ich hatte mich schon vorher für eine ACID von Drew Estat entschieden.

 

Als ich mich dann in der Sonne nieder lies und den rauchenden Smoker betrachtet, kam mir so der ein oder andere Gedanke.

 

So eine Zigarre und ein Smoker haben doch sehr viel gemeinsam. Mehr als man so im Allgemeinem denkt. Beide können was herrliches und schmackhaftes produzieren. Dazu gehören unter anderem der gute Geschmack, aber auch viele Aromen, Endspannung und einfach Gelassenheit.

 

Zugegeben, Rippchen mach ich nicht das erste mal. Wo hingegen die ACID meine erste dieser Sorte war. Ich hatte auf ein paar Seiten schon was von ihr gelesen, wo dann zum Beispiel stand, dass sie stark parfümiert sei und dass es ja keine Zigarre mehr im üblich Sinn wäre usw. Leute, bevor ihr so was schreibt, setzt euch doch erst einmal mit Drew Estate auseinander. Ich hatte das Vergnügen Sie jetzt ein paar mal zu treffen und ein wenig kennen zu lernen. Das ist ein verrückter Haufen der einfach mal etwas Innovation in das „Alt-Herren Thema bringt. Sie probieren etwas Neues und damit andere Zielgruppen anzusprechen. Ihnen geht es unter anderem darum, jüngeren Menschen zu zeigen, dass Rauchen nicht was COOLES ist, sondern etwas Genussvolles sein kann. Das es mal nicht um schnell schnell geht, sondern man sich hier auch mal Zeit nehmen muss und sollte.

 

Und genau in diese Sparte fällt nun mal die ACID! Sie ist natürlich keine Cohiba und keine Bahia!! Nein sie kommt aus Miami USA, dem Land der Smoker. In diesem Fall passen die beiden wie die Faust aufs Auge. Sie ist eine Zigarre für die jünger Generation. Zu der zähle ich mich zwar nun nicht mehr, aber trotzdem erkenne ich ihren Platz an. Ich möchte darauf wetten das es sehr viele gibt, die genau diese leicht überzogenen Aromen mögen und genießen werden. An einem warmen Frühlings- oder Sommertag, zähle ich mich ebenfalls dazu. Drew Estate Thumbs up, ACID rocks!

 


 

 

Don Alfonso ein Urlaubsgenuss

 

 

 

Ich dachte mir bei dem schönem Wetter, dass ich mich mal wieder für eine Zigarre in den Garten setzen könnte. Also bin ich voller Vorfreude zu meinem Humidor gegangen, der die perfekte Luftfeuchtigkeit aufwies. Danach schaute ich welche Zigarre ich wohl genießen könnte. Mir fiel die Don Alfonso ins Auge, die ich vor fünf Jahren auf der InterTabac zum Testen bekommen habe. Ich nahm sie voller Wertschätzung heraus, roch und rollte und schon war die Endscheidung gefallen.

 

Mit ihr und einem Kaffee, wanderte ich ab in den Garten.

 

 Nach dem gemütlich machen und dem ersten Schluck war nun die Don Alfonso an der Reihe ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Schon der Anschnitt hörte sich herrlich an. Mir lief förmlich das Wasser im Mund zusammen. Als ich die Don Alfonso Zigarre dann anzündete und den ersten Zug in mir aufnahm, war es wie im Urlaub, Endspannung pur.

 

Ich machte die Augen zu, in der einen Hand den Kaffee und in der anderen die Zigarre, zusätzlich die Sonne im Gesicht. Ich fühlte mich auf eine Südseeinsel versetzt. Ein kräftiges Aroma von Tabak, Kaffee, Nuss und was leicht süßliches verteilte sich in meinem Mund. Mit dem Rest des Aromas noch einen kleinen Schluck Kaffee dazu und es war wie Gaumensex. So wie ein sehr beliebter Sternekoch immer zu sagen pflegte.

 

 Ich weiß, ich hatte damals eine dieser Zigarren geraucht als ich sie von der Messe mitgebracht hatte. Aber die fünf Jahre, die ich sie jetzt im Humidor liegen hatte, haben den Aromen noch mal einen Stoß in die richtige Richtung gegeben und sie lebendig werden lassen.

 

Nur schade, der Kaffee war schneller konsumiert, als die Zigarre. Nun gut, wer trinkt auch schon eine Stunde lang an einer Tasse Kaffee?

 

Aber alles im Allem war diese eine Stunde Urlaub pur, die ich bestimmt dieses Jahr noch das ein oder andere mal zum Relaxen wiederholen werde.

 

 

 

Bahia für Anfänger

 

Cigarros Bahia sind Zigarren aus Brasilien und zählen zu der Sorte Zigarren die für Anfänger gemacht worden sind. Bahia ist aber auch eine Region in Brasilien, wo Kaffee, Kakao und Tabak angebaut werden. Es ist auch die Region, aus der meine Dona Flor Zigarre herkommt, aber um die geht es hier nicht, sondern um die Cigarros Bahia.

Ich habe extra gesagt, das es eine Zigarre für Anfänger und Einsteiger ist, da man vom Preis her nicht viel falsch machen kann, was aber nicht heisen soll das Sie eine Zigarre ist, die kein wirkliches Aroma hat. Im Gegenteil, Sie hat ein sehr starkes und ausgeprägtes Aroma, was sich beim rauchen sogar noch wandelt. Am Anfang und am ende hat sie ein bitteres Nuss Aroma, was im Mittlern Bereich, eher ein ganz sanftes Aroma hat, was an ein lederiges-nussiges-Holziges Aroma erinnert. Doch alle Aromen passen zu dieser eher mittel starken Zigarre, die man am besten zu einem kräftigen Kaffee oder Mokka passen. Zu mal die Rauch Dauer von knapp einer halben Stunde dazu passt.

Das Format ist ein Shortfiller die aus der Maschine kommt, was aber bei einem Preis von um die 30€ für eine 25 Kiste nicht anderes zu erwarten ist. Das tut aber bei dieser Zigarre keinen Abbruch, den auch Ihr aussehen kommt einem Rohling näher als einer Premium Zigarre.

Aber alles in allem ist es eine Zigarre die man jetzt im Frühjahr zu einer Tasse Kaffee auf dem Balkon oder im Garten genießen sollte wenn einem die Sonne ins Gesicht scheint.

Kunst&Tabak

 

 

Mit Kunst ver

binden wir immer etwas Schönes wie Bilder und Staturen, Musik und Theater, aber es gehört sie viel mehr da zu. Kunst liegt aber auch im Auge des Betrachters. Eine Zigarre kann beispielsweise ein attraktives und kunstvolles Objekt sein.

Wenn man zusieht, wie geschickt und filigran eine kubanische El Torcedor die Zigarre rollt und danach verinnerlicht wie fein und zerbrechlich sie die Zigarre in der Hand hält, kommt man doch schon mal ins grübeln.

Oder eine Tabakspfeife, die mit viel Liebe und Feingefühl aus einem edlen Holz gefertigt wird. Hier wird genau darauf geachtet, dass der Kunde die Maserung des Holzes verfolgen kann.

Reist man in der Zeit bis an den Punkt zurück, wo es aus Gold gefertigte Schnupftabakdosen gab, waren diese beispielsweise auch sehr ansehnlich verziert. Es gibt so Vieles was da noch aufzuzählen wäre. Das würde den Rahmen hier und jetzt sprengen.

Viele meckern einfach über diese Raucher. Es bleibt ihnen jedoch verborgen wie viele von diesen Raucher es sind, die aus Genuss zur Zigarre, oder Zigarette greifen. Es sind Menschen wie sie die schöne und kunstvoll Dinge zu schätzen wissen und zu Sammlern macht. Einige sammeln solche Dinge wie Zigarettenhalter, Aschenbecher usw. Da sie einfach sehr kunstvoll und schön sind, werden sie zu Objekten der Begierde.

 

Es gibt ja sogar Sammler von Ziegarrettenschachteln für die die Schockbildern das Wichtigste sind. Das hört sich im ersten Moment verrückt an. Genau so wie es Briefmarkensammler gibt, gibt es Sammler für Tabakzubehör.

Und da sind wir wieder bei der Frage: „Ist das noch Kunst, oder kann das schon weg?“

Kunst ist immer eine Sache des Blickwinkels und der eigenen Motivation. So wie jemand viel für eine Briefmarke zahlt, gibt ein anderer hunderte Euros und mehr für Zigarren und deren Zubehör aus.

Als Kunstwerk bezeichnen wir beispielsweise einen Pressstock. Ihn fanden wir auf einem Flohmarkt. Der Inhaber wusste nicht, was er da in den Händen hielt. Er sah darin nur ein Stück Holz mit gleichbleibenden Rillen. Für uns war es ein Teil der Geschichte. Die Eingebrannte Zahl 1934 zeigt nicht nur sein Alter an, sondern auch die vielen Jahre in denen er sicherlich einiges erlebt hat.

Immer häufiger sind aber auch die Banderdrollen der Zigarren, die wahre Künstler vermuten lassen. Sie sind sehr stilvoll und geschmackvoll gestaltet worden. So wie die Banderole meiner bevorzugten Zigarrenmarke, die Dona Flor. Wenn dieses Bild auf Leinwand gemalt wäre, wäre es ein Kunstwerk, für das manche Menschen ein kleines Vermögen zahlen würden. Doch so ziert es „NUR“ eine sehr gute, und geschmackvolle Zigarre.

 

Daher würde ich allen empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und sich darauf einzulassen, solchen Kunstwerke eine Raum zu geben. Es ist sehr einfach Tabakerzeugnissen eine Abfuhr zu erteilen und sie an den Pranger zu stellen. Aber auch hier versteckt sich ganz oft nur das Herz eines Künstlers, welches gesehen werden möchte.

 

 

Norway braucht Zeit

 

 

Wie Ihr ja wisst, waren wir dieses Jahr auf der InterTabac in Dortmund auch mal wieder bei Viking und haben uns dort umgesehen. Es bestand die Möglichkeit, sich direkt mit dem Chef zu unterhalten und so ergaben sich einige gute Gespräche.

Da es auf der InterTabac um das Rauchen ging, haben wir dies dort ebenfalls auf Einladung von Viking auch getan. Ich habe vor einem Jahr eine Viking Norway Chruchill bekommen die ich erst noch eine ganze Zeit im Humidor gelagert hatte, bevor ich Sie geraucht habe. Nun musste ich dabei feststellen, das die frische Zigarre bei Weiten nicht so ein ausgeprägtes Aroma hat wie die, die ich erst noch gelagert hatte.


Dies ist in keinster Weise abwertend gemeint, Gut Ding will Weile haben sagt man doch so schön.

 

Als wir dann so ins Gespräch kamen, wurde mir auch gesagt, das die Zigarren der Norway Serie ihr bestes Aroma so nach eine Lagerung von 10 bis 14 Monaten entfalten. Leider gedulden sich die wenigsten so lange. An dem Punkt war ich froh, das ich nicht jeden Tag eine Zigarre rauche und so durch Zufall eine Norway geraucht habe die scheinbar dem Reifepunkt schon sehr nahe kam.

 

Sie war zwar bei weiten nicht mehr ganz so kräftig wie eine Neue, dafür von den Aromen aber sehr sehr ausgeglichen. Es war als würden sie auf der Zunge Ball spielen und abwechelnd ihren Geschmack im Tor versenken. Oder wie ein Bekannter so schön sagte: „ Jetzt liegt die Zigarre so lange und hat es geschafft ihren Geschmack zu sortieren.

 

Salopp gesagt hat er recht, Sie hat auf geräumt, und brachte die Aromen besser zur Geltung als viele vor ihr. Das Erdige direkt am Anfang in der Mitte eine fruchtige Note von Schokolade und zu guter Letzt einen leicht salzigen Punkt der sich festhalten wollte.

Bei einer frischen Viking Norway kamen alle Aromen auf einen Schlag und haben einen fast überrollt, jetzt, nach fast einem Jahr ist sie geordnet und sortiert. Jedes Aroma hat seinen Platz gefunden.

Deswegen mein Tipp, kauft euch ein paar mehr, legt sie in den Humidor und vergesst sie einfach erst mal bevor ihr sie genießt. Die Geduld wird sich auszahlen!

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Kunst kann auch Werbung sein

Es gibt immer wieder Bilder und Staturen, wo meiner Meinung die Grenze zwischen Kunst und stilvoller Werbung verschwinden oder sehr eng werden.

Wir waren heute auf einen Flohmarkt wo ich so eine Grenze gefunden habe. Wenn ich so an die Kinowerbung von Camel zurück denke, mit diesem Zeichentrick Kamel und einer Menge Witz, werden schöne Erinnerungen wach.

 

Wenn ich mir das übergroße Bild ansehe, werden genau diese Erinnerung wieder erweckt, nicht ans rauchen, das hoffentlich jeder, der es tut erst spät angefangen hat, nein, vielmehr an die schönen Stunden mit unseren Eltern, Geschwistern und Freunden. Das erste mal Kino, das erste mal das Kamel von Camel… was hatte da schon der Marlboro Mann in Kinderaugen dagegensetzen.

 

Ich möchte wetten, das viele von uns dieses Kamel nicht mit Zigaretten oder rauchen verbunden haben, sondern diese Form der Werbung einfach nur lustig und unterhaltsam fanden. Und wenn man so was dann in groß auf einem Flohmarkt wiederfindet, welcher dann auch noch für einen Guten Zweck ist, dann sind die Erinnerungen noch um so schöner und greifbarer.

 

Wo Freud ist, ist auch Leid

 

Für mich als Raucher sehe ich aber auch eine große Gemeinheit Für Alkohol oder alles andere Ungesunde wird Werbung gemacht, sobald Tabak im Spiel ist, ist darf auf dieser Schiene gar nichts mehr gemacht werden. Jeder Mensch ist seines Glückes Schmied, und jeder weiß das Rauchen nicht wirklich gesund ist. Doch Alkohol ist genau so schlimm wenn nicht sogar schlimmer.

 

Beides jedoch mit einem gesunden Bewusstsein genießen, besteht darin dann nicht wirklich die große Kunst? Sollte es einem nicht selber überlassen werden, wie man damit umgeht?

Man kann nicht eine Art der Werbung einfach verbieten und andere Dinge, die nicht nur für einen selbst schädlich sind, sondern für viele Mitmenschen auch(Straßenverkehr) flimmern mucker weiter über den Bildschirm.

 

Und mal ganz ehrlich, wir denken doch lieber an schöne Zeiten, und weniger an solche Wort wie: ist schädlich, Krebs usw. Jeder von uns hat Erdinnungen, die er mit solchen Bilden in Verbindung bringt.

Deswegen, wenn Ihr solche Dinge seht, die zwischen Kunst und einfacher Werbung stehen, rettet sie und seht Sie euch bei einer schönen Zigarre, oder mit was immer ihr sie verbindet an, und schwelgt in schönen Erinnerungen und schaltet einfach mal ab.

Glaubt mir, solche Momente haben wir viel zu wenig, denn der Alltag holt uns bei nächster Gelegenheit wieder ein.

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Schweizer Präzision triff auf den Fluch der Karibik

 

Da streunen wir so über die Messe und bleiben an einem Stand stehen, an dem uns viele Zigarren vorgestellt werden. Recht innovativ, aber irgendwie noch nicht ganz was wir für unseren Blog suchen, nicht der Aufhänger sozusagen. Es wird sich viel Mühe gegeben uns alles vorzustellen und schon bleiben wir vor einer Schweizer Zigarre stehen. Uns wird direkt Herr Knobel mit vorgestellt, der in viele Länder gereist ist, um nicht nur sagen zu können, wie die Zigarre sein soll, sondern sie mit entwickeln konnte.

 

Aber warum trifft Schweizer Präzision nun auf den Fluch der Karibik? Es gibt bzw. es wird 5 Zigarrenlinien in unterschiedlichen Größen von Herrn Knobel und seinem dominikanischem Geschäftspartner Henderson Ventura geben. Jede der fünf birgt ein Geheimnis, eine Geschichte in ihrer Verpackung. So hält man die Explorer von ADVentura tatsächlich für eine Zigarre in einer normalen Kiste, doch weit gefehlt. Wie ein Schatzsucher wird der Zigarrenraucher auf die Reise geschickt. Auf der Suche nach neuen Welten… werden auch jüngere Menschen angesprochen, sich dem Genuss der Zigarren hinzugeben.

In den Geschichten geht es um den Entdecker ADVentura und seinem treuen Freund McKay und wie sie zu dem genialen Geschmack einer Zigarre kommen. Dieses Abenteuer zieht sich auch über die weiteren Zigarren hindurch.

Immer wieder eine andere Verpackung, immer wieder ein anderes Versteck um die Geschichte weiter zu erleben. Auf diese Weise wird dem Genießer nicht nur ein ganz neuer Geschmack präsentiert, sondern gleichzeitig auch eine Story, die lesenswert, wenn nicht sogar erlebenswert ist.

 

Wir waren davon richtig begeistert, da man ja bisher eher den gesetzten Herren mit einer Zigarre sah, hier wird eine ganz andere Zielgruppe angesprochen.

Wir werden uns in den nächsten Monaten mit allen Zigarren von ADVentura und McKay auseinander setzen und sie Euch vorstellen.

Eins sei nur gesagt, wenn die präzise Arbeit eines Schweizers auf die Gelassenheit der Dominikanischen Republik trifft, kann es nur spannend werden.  

 

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